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Rockbar13 » blog » Mainstream !! MUAHAHA

Mainstream !! MUAHAHA

     
16.09.2007 15:30

Mainstream

 

 

(Alle Rechtschreibfehler in diesem Text verstecken sich hier vor Chuck Norris, also sorry)

Nachdem ihr diesen Artikel gelesen habt werdet ihr mich vllt. noch mehr hassen als ihr es im Moment womöglich eh schon tut; nicht nur, da er den Musikgeschmack der halben Welt ziemlich bissig kritisieren wird, er ist zusätzlich noch in geschissenem Deutsch geschrieben. Also fangen wir an:

Das heutige Musikgeschäft ist für mich ein riesengroßes Phänomen; egal wie scheiße, schlecht, lahm, jung, etc. die Künstler sind, sammeln sich doch immer wieder Gruppen zusammen (so genannte Fans) um dem scheiße, schlechtem, lahmen, jungen, etc. Künstler ein geiles Leben voller Groupies, Geld, Villen, Autos und mehr zu verschaffen. Der Punkt dabei ist jedoch, dass alle diese Künstler nur noch Produkte sind; von der Masse zurechtgeformt, von Produzenten als Sexsymbol bzw. Badboy oder beides veröffentlicht; nicht nur, dass die Musik ihnen nichts mehr bedeutet, sie produzieren sie zusätzlich auch noch an der Stange. Jojo zum Beispiel ist das perfekte Beispiel für so ein Rezept: Man nehme ein 13-Jähriges, gut aussehendes Mädchen, stecke sie in ein Tanktop (natürlich ohne BH), stellt sie in einen gekünstelten Regen und lässt sie ein paar Akkorde über das immer wiederkehrende Thema „gebrochene Freundschaft“ dazu stöhnen (siehe Christina Aguilera bzw. Mariah Carey) und fertig; achja, Gitarre spielen kann sie auch noch… oder? Ich meine, ich glaube schon, aber das kommt aber bei den ganzen Lowbeats nicht mehr zur Geltung. Weiter im Takt: Dieses Phänomen nahm zuerst Besitz von der Pop-Kultur, greift jetzt aber auch zum Rock über; was ich in meinen Augen sehr schade finde, da ich mich aus meiner Ansicht „ROCKFAN“ nennen kann; Bands wie Nevada Tan, Tokio Hotel (dazu später mehr), und ähnliches (auch einige US-Bands, die ich aber nicht erwähne, da ich nicht will dass DU aufhörst zu lesen) sind ein einziges Produkt der Masse; schreiben Lieder wie „Revolution unser Generation“ (*g*), murmeln in Interviews ein paar Sätze wie „Ja, wir finden halt, dass sich viel zu viele Leute unterdrücken lassen; und das sagen wir in diesem Lied“ und feiern fette Erfolge; aber (!) eines bleiben sie alle : Abhängig von der Masse und ihren Produzenten, ohne die sie nichts wären.

 

Eigenes Thema: Tokio Hotel

Wie kürzlich erwähnt sind TH auch welche dieser neuartigen Rockbands: International erfolgreich, genial vermarktet, von abermillionen Mädchen geliebt. Ich frage mich: Würden Rolling Stones oder Led Zepplin mit den gleichen Songs auftreten, wären dann genauso viele Mädchen davon begeistert? Würden sie immer noch sagen: „Diese Texte sprechen mir aus der Seele!“ oder würden sie sagen: „Keith Richards ist ein Gott an der Gitarre!!“?

Nein, würden sie definitiv nicht. Die einzige Wahrheit ist: Alle finden Bill und Tom sexy. Es ist so, sagt was ihr wollt. Sie sehen aus wie Mangafiguren, haben Tattoos und sind süß (oder so). Ach ja, Gustav und Georg sind auch noch zu erwähnen; aber die erscheinen in Interviews und Fernsehauftritten überhaupt nicht so wichtig. Für alle die einen unbändigen Hass gegen Emos hegen und alle zerfleischen wollen, die Gel in ihren knapp 20cm langen, schwarzen, gegelten, gesträhnten Haaren und Piercings an Augen und Ohren haben, sei es um sich den andren an zu schließen, ohne zu wissen was Emo bedeutet, oder einfach jemanden brauchen auf dem sie herumtrampeln können: TH sind ein perfektes Beispiel! Die Texte sind deprimierend, schleppend, voller Selbstmitleid und das obwohl es nicht auf einer Selbsthass projizierenden Ebene spielt. TH gehört für mich zum so genannten Stylerrock.


 

Emo(-(hard)core):


 

„Puhh“, denken sich jetzt die meisten, „endlich erklärt mir mal einer was Emo überhaupt bedeutet; dann kann ich endlich mitreden und weiß wen ich hier eigentlich schlecht mache.“ Das Wort bzw. die Abkürzung „Emo“ leitet sich aus dem Punksubgenre „Emonational Hardcore“. Und die stilistischen Merkmale dieses Genres sind leicht zu erkennen und prägen genannten Stil genauso mit wie die schleppenden und depressiven Texte, die über das Leben, die Probleme im Leben, den Umgang mit den Problemen im Leben und anderes handeln. Sofort wurde dieses Musikgenre auf den untersten Platz der Nahrungsliste, der meisten Leute gestellt und dient heute noch als Zielscheibe für zahlreiche Witze. (Was passiert wenn man 5 Emos in einen quadratischen Raum stellt?) Ach ja, wollt ihr wissen was eine Emoband z.B. ist? Fallout Boy, boysetsfire, Senses Fail; da habt ihr welche.


 

Stylerrock:

 

Dieses Wort habe ich vor genau 14 Sekunden erfunden, da ich finde es passt perfekt zum heutigen Musikgeschmack. Es soll eine Kultur beschreiben, die keinen Wert mehr auf Texte, Gitarrenriffs oder Aussage der Musik legt, sondern auf dem physischen Style und Auftritt der Gruppe/SängerIn aufbaut und sich daran orientiert. Zum Beispiel an den Frisuren, den Tattoos, den Bühnenshows, gewissen Sätzen ( running Gags :P) oder ähnlichem

 

Was ist Mainstream?

   

 

Der Mainstream ist ein zweischneidiges Schwert. Er ist die Masse, er ist Alles, er ist „das was man so hört“. Meistens leicht verträgliche Musik, ohne richtige Aussage; immer über dasselbe Thema, meistens von denselben Künstlern. An der Stange produziertes Kommerzgesülz. Genau wie Hollywood. Wenn man sich die heutigen Ö3 Charts so ansieht wird man sehen, dass diese sich kaum verändern. Ein Song von JT wird so lange unter den Top10 bleiben, bis der nächste JT Song erscheint, der diesen verdrängt. Das eigentliche Problem daran ist aber, dass viele Menschen ihren Geschmack einem bestimmten Interpreten verschworen haben und wenn von diesem eben ein neues Lied rauskommt muss man das kaufen, da es ja nur gut sein kann. Man will alle Alben/Lieder/Mp3’s haben. Niemand hört sich die Lieder an um auch das schlechte daran zu hören, sondern immer nur auf den tollen Refrain oder andere coole Stellen zu warten ( „I bleed it out, digging deeper just to throw it away“ x 25). Man kann nicht damit aufhören, man hört nur das Gute in einem Lied. Darum werden sich immer genug Käufer sammeln um genanntes Lied in die Charts zu befördern. Die Sender trauen sich nicht mehr andere Lieder zu zeigen oder vorzustellen, aus Angst Hörer zu verlieren. Ich persönlich war während meiner Arbeit 9 Stunden am Tag Ö3 ausgesetzt und hörte immer und immer wieder die gleichen Lieder. Jedes einzelne am Tag mindestens 10mal. Wobei nie mehr als 15 verschiedene Titel über den ganzen Tag liefen. (Furtado, Stefani, Timberlake, Sasha, Excuse me M., LP, Shakira, manchmal OPM (yeah !! “Heaven is a halfpipe” <3), Incubus, usw., usw…). Es ist auch wirklich schwierig heute noch gute Bands zu finden die ihre Songs noch selber schreiben und wirklich das damit aussagen wollen, was sie in ihren Liedern schreiben. Genauso, wie heute alle ein gutes Ende in einem Film wollen, in dem der Held (oder Ben Affleck) seine Holde (oder Julia Roberts) küsst und sie heiratet; wollen Musikfans heute gut verständliche Texte, gut aussehende Künstler und.. ja, das war’s.

 

Ok, der Text war bis jetzt ziemlich ernst; hier ein kleiner Witz: Welcher Musiker hatte das außergewöhnlichste Talent? Kurt Cobain, er konnte auf einer Schrotflinte Flöte spielen.

Muahaha, nein, sorry, nicht witzig, aber ich frage mich echt was ihm da durch den Kopf gegangen ist.. Nein, schluss jetzt ^^

 

Otto-Normaldurchleser und Anna-Normalinteressierte, die diesen Text jetzt durchgelesen haben ( RESPEKT !! Aber keine Angst, es kommt noch mehr (= ) werden sich jetzt fragen: Was wird dieser Trottel hören, wo er doch so geschissen redet?
Ich für meinen Teil bin im Moment sehr vom Melodic Death Metal Genre überzeugt; harte und schnelle Refrains, Texte, die aus Growl, Screams und Klargesang bestehen und genial variieren und harmonische Gitarrenduette haben es mir einfach angetan. ( In Flames, Arch Enemy (Gruß an Johi K.) Wobei Power Metal anfängt mir immer besser und besser zu gefallen (Dragonforce *gg* ). Ich bin offen für ALLES und tue ein Lied nie gleich mit „Müll“ ab, wenn ich nur den Interpreten höre.

OK, hoffe der Text hat euch gefallen ;) Und ihr dürft euch schon auf den nächsten freuen, der das Thema Pop näher behandeln und bestimmte Interpreten genauer in die Zange nehmen wird. =)



Meinungen sind natürlich alle willkommen, ausser "Du kannst ja nur nicht singen"

Fettes MFG .. Tobi

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